Plus-Size Motorradbekleidung: Mein komplettes Fahrschul-Setup
Wer nicht der absoluten Standardnorm entspricht, kennt das Problem: Motorradkleidung fällt berüchtigt klein aus. Gerade wenn man, so wie ich (mit 170 cm und 150 kg), etwas mehr auf die Waage bringt, kann die Suche nach der ersten Ausrüstung für die Fahrschule extrem frustrierend sein.
Für mein Scooter-Projekt, die Venom Machine, stand genau diese Herausforderung an. Aber ich kann euch beruhigen: Es gibt passende Kleidung, in der man sich wohlfühlt, sicher ist und gut aussieht! Hier zeige ich euch mein komplettes Setup, in das ich ohne Probleme reingepasst habe.
Die Jacke: OZONE MOTO Rider – Bewegungsfreiheit statt Presswurst
Wenn es um die erste Ausrüstung geht, ist Textil oft die weitaus bessere Wahl als eine klassische Lederkombi, da es einfach nachgiebiger ist. Ich habe mich für die OZONE MOTO Rider Textiljacke entschieden und das war ein absoluter Volltreffer.
OZONE MOTO bietet diese Jacke in Größen bis zu 13XL an! Ich habe zur 8XL gegriffen und sie sitzt wunderbar. Nichts kneift, der Reißverschluss schließt problemlos und ich habe auf dem Bike genug Bewegungsfreiheit für Schulterblick und Lenkmanöver. Über das „Quick-Fit System“ lässt sich die Jacke an der Taille und den Manschetten noch optimal einstellen. Zudem kann sie durch das schlichte Design super im Alltag getragen werden.
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Wichtig zur Sicherheit (Rückenprotektor): Die Jacke hat gesetzlich vorgeschriebene Level-1-Protektoren für Schultern und Ellbogen bereits an Ort und Stelle. Der Rückenprotektor fehlt jedoch – was bei fast allen Jacken Standard ist. Das ist auch gut so, denn diesen solltet ihr individuell nach eurer Körpergröße und Oberkörperlänge auswählen. Die Jacke bietet eine Tasche, in die ihr den passenden Protektor später problemlos einschieben könnt.
Die Hose & mein ultimativer Protektoren-Hack
Nachdem die Jacke saß, brauchte ich das passende Gegenstück. Meine Wahl fiel auf die Textil-Motorradhose von OZONE MOTO.
Ich habe Größe 10XL gewählt. Ein ehrlicher Rat: Die 10XL ist wirklich massiv und war selbst mir fast ein Stück zu weit! Aber besser zu groß als zu klein, denn dank sehr guter Verstellmöglichkeiten an den Seiten konnte ich sie problemlos enger ziehen.
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Kay’s Pro-Tip: Der Knie-Hack
Bei sehr weiten Hosen neigen die Knieprotektoren dazu, in ihren Taschen zu verrutschen. Mein Hack: Ich habe die Protektoren mit zusätzlichen elastischen Fixierbändern direkt am Bein auf der richtigen Höhe festgezurrt. So sitzt der Schutz bombenfest, egal wie viel Platz die Hose bietet!
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Der Helm: Flexibilität und Platz für den „Dickschädel“
Ich habe mich für einen Helm entschieden, der in Größe XXL (61 cm) trotz meines etwas dickeren Kopfes super bequem sitzt.
Er ist ein echtes Multitalent: Man kann ihn klassisch als Integralhelm fahren oder je nach Bedarf einen Mundschutz vorne ansetzen. Für Brillenträger ist er hervorragend geeignet (kein Drücken!) und das verdunkelte Visier reicht praktischerweise genau bis zur Nase. Man sieht damit bei starker Sonne perfekt und selbst wenn es draußen schon dunkel wird, hat man noch genug Durchblick.
Und für alle, die für ihre eigenen Projekte filmen oder kommunizieren wollen: Ein Sena-System oder eine Action-Cam-Halterung lassen sich ohne Probleme verbauen.
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Die Schuhe & der geniale Schnürsenkel-Trick
Das Thema Schuhe ist bei breiteren Füßen oft ein Krampf. Ich habe für die Fahrschule einen pragmatischen Ansatz gewählt und mich für knöchelhohe Sicherheitsschuhe entschieden. Sie haben Stahlkappen, eine rutschfeste Sohle und schützen den Knöchel enorm gut.
Achtung, sehr wichtig: Diese Schuhe sind nicht offiziell als Motorradschuhe deklariert! Bevor ihr das macht, klärt unbedingt mit eurer Fahrschule (und dem Prüfer) ab, ob diese als Schutzausrüstung für die Ausbildung und Prüfung akzeptiert werden!
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Mein Lifehack für die Schuhe:
Flatternde Schnürsenkel sind auf dem Motorrad ein echtes Risiko (Stichwort: Hängenbleiben an der Fußraste). Ich habe die Standard-Bänder direkt durch elastische Schnürsenkel mit Schnellverschluss ersetzt. Kein lästiges Bücken und Schnüren in dicker Montur mehr, und es kann sich garantiert nichts während der Fahrt lösen!
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Die Handschuhe: Warum Anprobieren Pflicht ist
Hier werdet ihr vergeblich nach einem Link suchen. Die Handschuhe, die ich online bestellt hatte, haben sich in der Praxis nicht bewährt – und ich empfehle euch absolut nichts, wovon ich nicht selbst zu 100 % überzeugt bin.
Geht für Handschuhe am besten in einen lokalen Store. Zieht sie an, greift im Laden direkt an einen Motorradlenker und prüft, ob ihr genug Gefühl fürs Bremsen und Kuppeln habt. Das lässt sich blind im Internet einfach nicht beurteilen.
Das perfekte Extra: Die Beintasche
Wer ohnehin fülliger ist, will sich nicht noch Handy, Schlüssel und Geldbeutel in die Hosentaschen stopfen. Das drückt beim Sitzen auf dem Bike extrem.
Meine Lösung ist eine praktische Beintasche. Sie nimmt keinen Platz weg, lässt sich in der Weite super einstellen, ohne abzuschnüren, und bietet genug Platz für alles, was man braucht. So hat man an der Tankstelle alles sofort griffbereit und die eigentlichen Hosentaschen bleiben leer.
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Fazit
Lasst euch nicht entmutigen, wenn die erste Suche nach der Ausrüstung frustrierend ist! Es gibt auf dem Markt richtig gute Lösungen für Übergrößen, die euch das nötige Vertrauen geben. Mit diesem Setup seid ihr bestens ausgestattet und könnt euch voll auf den Spaß am Fahren konzentrieren.
Schaut gerne auf all meinen Kanälen vorbei, um keine Updates rund um die Venom Machine und mehr zu verpassen. Alle Links findet ihr auf meiner Übersichtsseite: Solo.to/ItzJuztKay!
Ride safe.
